Berichte

Gay & Gray aus München zu Gast in Dresden

 Nachdem wir bereits 2012 und 2017 bei Gay & Gray in München zu Gast waren und hervorragend betreut wurden hatten wir endlich Gelegenheit uns zu revanchieren. Gay & Gray war mit 8 Personen vom 25.05. – 29.05.2018 zu Gast in Dresden.

Obwohl durch CSD und Urlaub die Personaldecke in unserer Gruppe sehr dünn war, ist es doch gelungen, dass wir uns den Münchnern in gehöriger Weise widmen konnten. So haben wir sie bei Anreise am Bahnhof begrüßt und zum Hotel geleitet, am nächsten Tag mit ihnen eine Stadtführung durchgeführt und ich denke, zur Zufriedenheit aller.

Am Samstag haben wir sie zum CSD begrüßt und am Sonntag eine Wanderung in die Sächsische Schweiz mit Besuch der Bastei durchgeführt, die aber auf Grund der hohen Temperaturen gegenüber der Planung etwas verkürzt wurde. Gemeinsames Mittagessen und Kaffeetrinken in Rathen rundete den Tag ab.

Am Montag waren die Gäste dann selbsttätig in Meißen mit Besuch der Porzellanmanufaktur und der Albrechtsburg und abends war gemeinsames Abendessen in unserem Stammhaus, dem Cafe Valentino, angesagt.

Am Dienstagmittag haben wir die Münchner dann vom Hotel abgeholt und zum Zug gebracht. Zwischendurch gab es natürlich viele interessante Gespräche und wir haben die Begegnung zum Erfahrungsaustausch genutzt. Am Ende gab es dann von mir noch eine Abschiedsrede in welcher ich der Hoffnung Ausdruck gab, das möglicherweise bestehende Ressentiments, die bei einem oder anderen bezüglich des Ostens bestehen, minimiert werden konnten, weil wir natürlich wissen, dass viele Bürger aus den alten Bundesländern, wenn es sich um den Osten handelt auf Distanz gehen so unter dem Motto: „Wer weiß, ob die da drüben überhaupt mit Messer und Gabel essen können“. Darauf gab es Gelächter und zumindest keinen Widerspruch.

Insgesamt kann man einschätzen, das dieser Besuch für alle Beteiligten interessant und erlebnisreich war und wir bestehende Netzwerkverbindung mit Leben erfüllt haben.

Frank

 


 

12.05.2018 Ein genussvoller Tag im Osterzgebirge

Unser Ausflug führte uns zuerst in den Barockgarten Großsedlitz, den wir mit einem Spaziergang erkundeten. Das besondere waren die vielen allegorischen Statuen, die verteilt im Garten aufgestellt waren. Unübersehbar ist, dass der Barockgarten überall erneuert und restauriert wurde und weiter wird. Nach einem genussvollen Kaffee setzen wir den Ausflug fort.

Unser nächstes Ziel war der Landgasthof Börnchen, in den wir, nach einer angenehmen Fahrt über die Dörfer, zu einem genussvollen Mittagsmahle einkehrten. Leider war der Spargel noch eine Idee zur fest, aber insgesamt war es doch eine schmackhafte Rast.

Am Nachmittag setzten wir unsere Genussfahrt mit einem Besuch des Uhrenmuseums in Glashütte fort. Es war interessant, zu sehen, mit welchem Aufwand und welcher Akribie die Gestaltung der Uhren immer weiter entwickelt wurde und auch heute noch wird, um den Kunden möglichst ganggenaue Uhren mit einem ansprechendem Design anbieten zu können.

Auf der Rückfahrt nach Dresden machten wir noch einen Stopp in Weesenstein. Im Café Kaiserstübl rundeten wir unseren Genussausflug durch das Osterzgebirge ab und ließen uns wunderbare Eisbecher munden.

Am Ausflug war nur bedauerlich, dass die Beteiligung mit wieder nur drei Teilnehmern so gering ausfiel.

Dieter

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29.04.2018 Ungeplant

Ungeplant, von der Straße weg – ab zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Im Alter kann so etwas schnell passieren. Ein wenig kann man sich auf eine solche Situation vorbereiten, in dem man eine gepackte Tasche im Haus hat, in welcher alle notwendigen Dinge, die man im Krankenhaus braucht, enthalten sind. Aber noch wichtiger ist, dass man jemanden hat, der einem die Tasche bringt. Zweimal innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes war ich in einer solchen Lage und beide Male hat ein Anruf bei Freunden genügt, um die Situation zu klären. Fazit: auch das kann eine Gruppe leisten, entsprechend unserem Credo, im Alter keinen allein zulassen.

Frank


14.04.2018 Wanderung von Edle Krone nach Tharandt

Es war wie immer: wieder mal nur 3 Teilnehmer.

Die Wanderung begann am Bahnhof in Edle Krone gegen 09.30 Uhr.

Als erstes hatte man einen steilen Anstieg zu bewältigen. Die weitere Wanderung in den Frühling hatte dann bis auf einige zu überkletternde Bäume kaum noch körperliche Schwierigkeiten.

Unterwegs fanden wir blühende Buschwindröschen als Beweis, dass der Frühling in dem noch ziemlich winterlichen Wald begonnen hat. Dann erreichten wir die “Stille Liebe” – eine kleine Schutzhütte mit Aussicht auf das Weißeritztal und den Tiefen Grund -, wo wir unsere Frühstücksrast machten.

Gegen 11.30 Uhr sahen wir die Burgruine und die Bergkirche von Tharandt vor uns. Wir beschlossen hier die Wanderung zu beenden. Uns lockten die Angebote der Gaststätte “Schillereck” und des Cafés am Markt.

Nach ausführlichem Mittagessen traten wir 15.00 Uhr die Rückfahrt nach Dresden an.

Es war ein gelungener Auftakt der Wandersaison 2018.

Dieter

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28. Janur 2018  Ausflug nach Leipzig

Am 28.01.2018 besuchte unsere Grupppe das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig.

Es war der letzte Tag der Dauerausstellung. Jetzt wird diese umgestaltet und in zwei Jahren mit einem größeren Teil zum Leben in der DDR wieder eröffnet.

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Pressemitteilung des AWO-Landesverbandes Sachsen e.V. vom 20.09.2017

170920-Erste_Gespraeche_fuer_mehr_Toleranz_und_Gleichstellung

 

Informationsveranstaltung der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS) e.V. am17.08.2017

Am 17. August 2017 fand in den Räumen der Volkshochschule Leipzig die Informationsveranstaltung der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS) e.V. zur Thematik „Sichtbarkeit und Wahrnehmung, Selbstorganisation und Interessenvertretung älterer LSBTI“ in Kooperation mit der Landesarbeits-gemeinschaft Queeres Netzwerk Sachsen e. V. sowie unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, statt.

Wir waren als Gruppe sowohl Ideengeber für diese Veranstaltung als auch in deren Vorbereitung und Durchführung eingebunden. So haben wir, d. h. Percy und ich in einem Gespräch, welches von Oliver Strotzer (Landesvorsitzender SPDqueer Sachsen) geführt wurde über unsere Erfahrungen in der Gruppenarbeit als auch über unsere Vorstellungen zu den Perspektiven für mehr Sichtbarkeit älterer Schwuler in Sachsen gesprochen. Hervorzuheben ist, dass in dieser Veranstaltung die gesamte Bandbreite der sexuellen Vielfalt behandelt wurde. So ergriff das Wort für lesbische Lebensweise Carolina Brauckmann (Sprecherin Dachverband Lesben & Alter e. V. NRW) und für Trans* und Inter* Silvia Rentzsch ((Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V.). Georg Roth und Siegmar Fischer, beide Vorstände bei BISS und hauptverantwortlich für diese Veranstaltung legten ihre Erfahrungen mit älteren schwulen Gruppen aber auch ihre Vorstellungen über zukünftige Profile und Strukturen in der Gruppenarbeit in ganz Deutschland dar.

Moderiert von Oliver Strotzer legten gegen Ende der Veranstaltung in einer Podiumsdikussion Petra Köpping, Georg Roth , Kathrin Darlatt (Gleichstellungspolitische Sprecherin der Stadt Leipzig) und Silvia Rentzsch ihre Gedanken und Sichtweisen zur Gesamtproblematik der Arbeit mit älteren LSBTI dar.

Insgesamt kann man sagen, dass dies eine gelungene Veranstaltung war. Sie war auf breites Interesse gestoßen und gut besucht. Sie wird mit Sicherheit eine Fortführung erfahren. Möglicherweise 2018 in Dresden. Wir werden wieder dabei sein.

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22.07.2017 Wanderung durch das Kirnitschtal in der Sächs. Schweiz

Die heutige Wanderung führt zuerst per Bus und Bahn nach Hinterhermsdorf.

Es folgt eine Wanderung zur Oberen Schleuse. Nach der Kahnfaht  geht es weiter entlang der Kirnitsch bis zur Bushaltestelle “Zum Thorwald”  an der Straße nach Bad Schandau.

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08.02.2017 Gier nach Nudeln

Zu neunt machten wir uns am 8. Februar 2017 per Bahn ins Nudelzentrum der Riesaer Teigwaren GmbH auf.

Wir lernten die Gläserne Produktion, das Nudelmuseum, den Nudelladen und das Restaurant „Makkaroni“, wo wir vorzüglich speisten (35 ausschließlich Nudelgerichte zur Auswahl), kennen. Wir erstaunten über die enorme Vielfalt des gesamten Riesaer Nudelsortimentes, u. a. Schupfnudeln, Dinkelspirale, Tomate-Chili-Nudel, Kelch, Wellenbandnudel, Fagiolini, Spätzle, Maultasche, Riesenmuschel, Nudelreis, Bärlauchnudel, Spinatnudel, Schokonudel, schwarze Nudel (mit Tintenfisch gefärbt), Steinpilznudeln und viele andere Ausformungen. Bei aller Vielfalt muß man aber wissen, daß der Teig für alle Sorten Nudeln aus Hartweizengrieß und Wasser besteht und sich die unterschiedlichen Qualitäten durch die Zugabe von Eiern unterscheiden. Wichtig ist auch, daß wir jetzt wissen, wie die unterschiedlichen Ausformungen zu Stande kommen bzw. auch, wie die Löcher in die Makkaroni, jedenfalls werden sie nicht hinein gebohrt.

Nach dem wir uns zum Abschluß im Nudelladen mit ausreichend Nudeln eingedeckt hatten, ging es heimwärts. Einigkeit herrschte darüber, daß dies wieder einmal ein gelungener Ausflug war.

Frank

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25.12.2016   Weihnachtliches Gänseessen

Auch in diesem Jahr fand wieder das traditionelle Gänse-Festessen statt. Dazu waren in der Rußigmühle im Polenztal Plätze reserviert und drei ganze Gänse bestellt worden. Die Beteiligung war so hoch wie nie. Insgesamt genossen 13 Personen der Gruppe das üppige und wohlschmeckende Mahl und waren des Lobes voll.

Leider machte das Wetter einen Spaziergang zur Verdauung unmöglich: Es regnete, und zeitweise goß es sogar.

Wir hoffen, dass das zur Tradition gewordene Gänseessen im kommenden Jahr wieder stattfinden kann.

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 Hirschfeldtage 2016

Vom 15. Oktober bis 19. Dezember 2016 fanden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die 3. Hirschfeldtage, ins Leben gerufen von der Magnus Hirschfeld-Stiftung und unter anderen in Sachsen federführend organisiert von RosaLinde Leipzig, Gerede e. v. Dresden und different people e. V. Chemnitz, statt. Insgesamt gab es über 140 Veranstaltungen, davon allein in Sachsen über 80 und wir waren mitten drin und dabei.

Percy und ich waren zur festlichen Auftaktveranstaltung im Erfurter Theater am 5. November. Neben einem sehr schönen Programm haben wir vor allem die ganze Bandbreite der LSBTTIQ (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, Transgender, intersexuell, Queer)-Community erlebt und hatten darüber hinaus eine Reihe interessanter Begegnungen.

An 2 Veranstaltungen in Leipzig waren wir in der Vorbereitung als auch in der Durchführung aktiv beteiligt. Am 2.12. zur Podiumsdiskussion zum Thema „Offene Rechnungen – der § 175 und seine Folgen“ nahmen Percy und ich teil, wobei ich mich in der Diskussion zum schwulen Leben in der DDR sowie zu Diskriminierungen geäußert habe. Diese Veranstaltung wurde mit der SPD-Ausstellung zur Geschichte des § 175 eröffnet und von den Schwusos Sachsens hervorragend organisiert. An der 2. Veranstaltung am 09.12. in Leipzig nahm unsere Gruppe mit 9 Personen teil. Es gab ein Interview mit mir zur Situation Homosexueller in der DDR, einen hochinteressanten Beitrag von Peter Gehweiler vom Frankfurter Verband (Senioren-/ Pflegeeinrichtung) unter dem Slogan „Alter unterm Regenbogen“ sowie einen breiten Erfahrungsaustausch zur Chancengleichheit schwuler Senioren bei Pflegebedarf sowohl im eigenen Wohnbereich als auch in der stationären Pflegeeinrichtung.

Insgesamt waren beide Veranstaltungen recht erfolgreich, wir haben viele Informationen erfahren aber auch Anregungen für die eigene Arbeit bekommen und wir dürfen ein wenig stolz sein, dabei gewesen zu sein.

Frank

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04.10.2016

Am 04.10.2016 wurde Dieter (im Bild links)  90 Jahre alt. Frank gratulierte in Namen unserer Gruppe zu diesem Jubiläum und überreichte ein Geschenk.

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02.10.2016 Besuch des Museums und des Denkmals zur Schlacht um die Seelower Höhen am Ende des zweiten Weltkrieges

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Sommerfrische Illingmühle – die Weinputtenpension 23.09. – 25.09.2016

Das muss erklärt werden, wieso „Weinputtenpension“?

2013 musste in Berlin-Prenzlauer Berg, nach über 50-jähriger Existenz,  eine der ältesten schwulen Gaststätte Berlins schließen. 1963 übernahm die HO (volkseigene Handelsorganisation in der DDR) das Weinlokal, welches sich nach und nach zum Schwulentreffpunkt entwickelte. Die Gaststätte sollte gehobenes Niveau präsentieren (Preisstufe III.) und deswegen erfolgte durch eine Künstlerin die Ausgestaltung mit einem in Ton gebrannten Fries, auf dem trinkfreudige Putten dargestellt wurden. Mit Eröffnung hieß die Gaststätte „Die Schoppenstube“, in Insider-Kreisen „Die Schoppe“.

Diese Gaststätte war in der DDR Kult und der Fries war es auch. Mit der Schließung des Lokales ist ein Stück Ostkult verschwunden und der Fries wäre beinahe, in Einzelteile zerlegt, an interessierte Stammkunden veräußert worden. Zum Glück fand sich Jemand, der den Fries in Gesamtheit erwarb und somit kann heute ein Stück Ostberliner Schwulenkult im Osterzgebirge in der Sommerfrische Illingmühle im Gimmlitztal bewundert werden und folgerichtig nennt sich die Pension nunmehr auch „Weinputtenpension.“ – und diese haben wir vom 23. – 25. September 2016 besucht.

Mit dem Wetter hatten wir außerordentliches Glück – tagsüber hochsommerliche Temperaturen. Eine Natur pur, wie sie vom Herrn geschaffen wurde und eine exzellente Versorgung und Betreuung – was will man mehr.

Am Freitag Abendessen in der „Fischerbaude“ in Holzhau (sehr zu empfehlen), am Samstag nach dem Frühstück eine von Dieter F. geführte Wanderung (ca. 13 km) mit Mittagseinkehr in der Weicheltmühle/Gimmlitztal und abends in der Pension Grillen am Lagerfeuer und später dann noch ein kleiner Umtrunk am Kamin. Die am Sonntag nach dem Frühstück geplante Pilzwanderung fiel mangels Masse ins Wasser, so dass wir am Sonntag  zu Mittag alle wieder zu Hause waren. Übereinstimmend haben wir festgestellt, dass sowohl das Ziel als auch das Programm allen gefallen hat und die Weinputtenpension nächstes Jahr wieder auf unserem Plan steht.

Frank

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 Veranstaltungen im Monat August

Der Monat August hatte es, bezüglich unserer Veranstaltungen, in sich, zumal Veranstaltung zuvor am 30.07. und dann gleich wieder am 03.09. stattfanden.

Die Ausfahrt nach Lauenstein am 14.08.2016 hatte Stefan gut vorbereitet. Der Besuch der Falknerei war etwas Besonderes. Nach dem Mittagessen in Geising haben wir dann noch Schloss Lauenstein besichtigt und interessante Aussagen über die ehemaligen Besitzer, die Familie Bünau, sowie über George Bähr erfahren. Auf der Heimfahrt wollten wir in Glashütte noch die Weltzeituhr in Glashütte besichtigen. Wir konnten sie leider nur noch durch die verschlossene Glastür ansehen. Wir kamen 10 Minuten zu spät.

Das Interesse am Besuch der Thüringischen Landesausstellung zu den „Ernestinern“ in Gotha hielt sich zwar in Grenzen (es reichte ein Auto), aber für jene, die mit waren, war es ein tolles Erlebnis.

Am Ende des Monat’s gab es dann noch die von einem Reisebüro veranstaltete Busfahrt „Der Spreewald einmal anders“. Natürlich mit Kahnfahrt, aber eben auch eine „Buswanderung“ durch den Spreewald, wo man sonst mit Sicherheit kaum hin kommt und einem köstlichen Mittagsmahl. Alles in allem, ein erlebnisreicher Monat August.

Frank

Lauenstein am 14.08.2016: Bilder dazu  ansehen

Ernestiner-Ausstellung in Gotha am 20.08.2016: Bilder dazu  ansehen

Spreewald am 26.08.2016: Bilder dazu  ansehen


 

 

Zu dritt in Bad Muskau am 30.07.2016

Bad Muskau, nordöstlichste Stadt Sachsens, an der Neiße gelegen und somit auch Grenzstadt zu Polen.

Warum ausgerechnet Bad Muskau, mit dem Auto sind es immerhin knapp 2 Stunden Fahrt. Nun, der Park, angelegt von Hermann Fürst von Pückler-Muskau, ist allseits bekannt. Er liegt zu 1/3 auf deutscher und 2/3 auf polnischer Seite. Aber auch das Schloss, 1945 durch Brandstiftung vernichtet und zwischen 1995 bis 2011 restauriert, ist natürlich sehenswert.

Aber der eigentliche Grund zum Besuch war eine Gemäldeaustellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit Werken, die aus den Depots stammten und größtenteils noch nie der Öffentlichkeit gezeigt worden. Alle Bilder waren beschriftet und machten Aussagen zum Maler, der Entstehungszeit und wie sie in Besitz der Kunstsammlung gekommen sind. Meisten waren es Schenkungen oder stammten aus Nachlässen wohlhabender Dresdner Bürger. Nur 1 Bild war durch Ankauf erworben. Bei mehreren Bildern fehlte die Aussage zur Herkunft, es gab lediglich die Aussage, dass die Bilder 1943 in den Besitz der Staatlichen Kunstsammlungen gelangten. Das muß man wohl nicht weiter kommentieren.

Nach dem wir das Auto auf dem Parkplatz im Schlosspark abgestellt hatten bewegten wir uns gemütlich Richtung Schloß. Zunächst spendierte Stefan eine Flasche Sekt (Zabeltitz macht wohl Schule).Das erste interessante Gebäude welches wir erreichten war eine Gaststätte und da zwischenzeitlich Mittagszeit war, beschlossen wir, da etwas zu essen, um anschließend gestärkt, uns der Ausstellung und dem Schloß zu widmen. Zur Gemäldeausstellung habe ich mich im Detail schon geäußert, aber abschließend sei bemerkt, daß sich deren Besuch wirklich gelohnt hat.

Im Anschluss war das Schloss dran. Das heißt, eigentlich nur der 35 m hohe Turm. Mit unseren morschen Knochen und schwachen Lungenvolumen haben wir die 123 Stufen nach oben, mit kleinen Pausen, gemeistert und wurden mit herrlichen Ausblicken über Bad Muskau und dem Pücklerpark belohnt. Es gibt zwar noch eine Ausstellung zu Hermann Fürst von Pückler-Muskau, aber die haben wir uns geschenkt. Lieber hätten wir die zweistündige Kutschfahrt durch den Park gemacht, aber es war kein Gefährt zu bekommen. Mit Kaffee und Kuchen bzw. Eis auf dem Marktplatz von Bad Muskau ging der Ausflug zu Ende. Das heißt, wir mussten natürlich noch zurück fahren und haben uns dazu entschieden, nicht über die Autobahn, sonder über die Dörfer zu fahren. Insgesamt ist einzuschätzen, dass dies, wieder einmal, ein gelungener Ausflug war. Das Programm war stimmig, das Wetter spielte mit und das Essen war gut.

Frank

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Endlich geklappt!  –  Ausflug nach Zabeltitz am 16.07.2016

Nachdem der geplante Ausflug nach Zabeltitz, OT von Großenhain, 2015 wegen mangelnder Teilnahme abgesagt werden musste, fuhren am Samstag, den 16.07.2016 bei strahlendem Sonnenschein 8 Mann und ein großer Hund in 3 Autos da hin.

Stefan hat mit seinem profunden Wissen eine kurze Einführung zu den Bauwerken St. Georgen-Kirche, Schloss und Palais, zu Personen wie den ersten Grundherren von Pflugk und dem Reichsgrafen August Christoph von Wackerbarth, Erbauer des Palais von Zabeltitz und der umgebenden Landschaftsgestaltung gegeben.

Wackerbarth? – wer war das eigentlich? Er entstammt einem uralten lauenburgischen Adelsgeschlecht, und war unter August dem Starken einer der schillernsten Persönlichkeiten. Er war für viele Dinge in Kursachen und zeitweilig auch in Polen zuständig. Er war Geheimer Kabinetts- und Staatsminister, Gouverneur von Dresden, Generalfeldmarschall des Kurfürstentums Sachsen und Generalbauintendant. In letzter Funktion hat er tiefe Spuren hinterlassen, er gilt allgemein als der Regisseur des Dresdner Barocks. Heute erinnert nur noch die Sektmarke „Schloß Wackerbarth“ an ihn. Außer dem Palais in Zabeltitz war er auch Bauherr des Kurländer Palais in Dresden.

Mit der Besichtigung der St. Georgen-Kirche begann dann der Rundgang durch den Ort. Anschließend haben wir uns viel Zeit genommen, um den Park um das Palais zu durchwandern. Dieter hat uns dabei erklärt, wie meine eine Winterlinde erkennt. Wisst Ihr nicht? – ganz einfach, Blatt abreisen und wenn auf dessen Rückseite Haare zu erkennen sind, dann ist es eine Winterlinde!

Zwischendurch haben wir 3 Flaschen Sekt geleert. Aber wieso – das ist schon wieder eine andere Geschichte und muß hier nicht erklärt werden. Nach dem Rundgang durch den Park haben wir es uns in der Parkschänke gut gehen lassen. Ohne Zeitdruck haben wir das Mittagessen genossen und danach hat das Gros der Gruppe eine anderthalbstündige Wanderung durch die Röderaue unternommen. Drei Personen, die schlecht zu Fuß sind, haben es sich, bei traumhaftem Wetter, im Park gut gehen lassen.

Mit dem gemeinsamen Kaffeetrinken im Palais-Café haben wir den Ausflug, entspannt und erholt beendet.

Frank

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Wanderung zu den Geising-Bergwiesen am 05.06.2016

Mit dem Bus starteten wir (Stefan, Heinz, Manfred und Dieter) unseren Ausflug am Hauptbahnhof Dresden.

Die eigentliche Wanderung begann dann an der Bushaltestelle Abzweig Schellerhau. Es ging bergab in Richtung Hirschsprung. Der Überflug eines Kranichpaars hat und ziemlich überrascht. Weiter auf dem Reitersteg fanden wir bald das Restaurant Ladenmühle. Da es mittlerweile auf Mittag zuging, beschlossen wir hier die Mittagsrast einzulegen.

Nach dem schmackhaften Essen fiel der Weitermarsch etwas schwer. Wir folgten vom Gasthaus aus der grünen Markierung und erreichten auf dem Klengelweg zuerst das Tal der Kleinen Biela. Nach dem folgenden Anstieg und dem Passieren der Altenberger Eisenbahnstrecke öffneten sich vor uns die Geising-Bergwiesen in voller Blüte: Wir fanden Geflecktes Knabenkraut, Trollblume, Wachtelweizen, Wiesenknöterich sowie andere Kräuter und Blüten. Zusätzlich gab es noch eine wunderbare Aussicht ins Land. Leider haben wir die Feuerlilie, die hier vorkommen soll, nicht gefunden.

Wir setzten die Wanderung fort und erreichten nach 15.30 Uhr das Gasthaus auf dem Geisingberg. Nach ausgiebiger Rast machten wir uns auf den Weg zum Zug. In der Umgebung ballten sich schon einige Gewitter zusammen und bevor wir den Bahnhof erreichen konnten, wurden wir von einem Gewitterguss eingeholt. Kurze Zeit später bestiegen wir den Zug, der uns wieder nach Hause brachte.

Resümee: Eine ziemlich anstrengende, aber sehr schöne  Wanderung. Schade, dass nicht mehr teilgenommen haben.

Dieter

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21. Mai 2016:  Oybin – eine Herausforderung 

 Bei der Planung dieses Ausfluges macht man sich keine Gedanken darüber, was eventuell auf einen zukommt. Zunächst sitzt man bei sehr schönem Wetter von Dresden bis Zittau im modernen Reisezug und genießt die vorbeiziehende Landschaft der Lausitz. In Zittau erwirbt man für die Fahrt mit der dampfgetriebenen Schmalspurbahn als Inhaber des Sachsentickets pro Person einen einmaligen Historienbeitrag von 5 € (sonst zahlt man 15 €). Die 45 Minuten im überfüllten Zug bis Oybin werden durch ambulanten Getränkeverkauf verkürzt oder auch verschönt und es riecht nach Dampfzug, wie früher.

Der Zug endet am Fuße des Sandsteinmonolithen, der sich Oybin nennt und auch dem Ort seinen Namen gegeben hat. Bei einem Blick nach oben schwant einem so allmählich, was beim Besteigen des Berges von einem abverlangt wird. Armin, einer aus unserer 5-köpfigen Gruppe  und auch schon über 70-jährig hat als erster die luftbereifte Bimmelbahn, die zum Oybin fährt, entdeckt und erleichtert entscheiden wir uns, diese Bahn, führ ein geringes Entgelt, zu nutzen. Es war eine kluge Entscheidung. Der Aufstieg zur Burg- und Klosterruine, über das Kassenbereich, ist zwar relativ kurz, verlangt aber morschen Knochen und reduziertem Lungenvolumen schon einiges ab.

Ausreichende Sitzmöglichkeiten auf dem Burgplateau machen den Aufenthalt angenehm. Ein kleines Museum mit interessanten Texttafeln und Exponaten lädt zum Besuch ein. Die steilen und langen Treppen zur Klosterkirche haben uns dann veranlasst, den Weg zur Berggaststätte, wo wir zu moderaten Preisen zu Mittag gegessen haben, einzuschlagen.

Auf dem gut gesicherten Rundweg um den Oybin, mit traumhaften Aussichten, haben wir dann den Rückweg ins Tal und dem Ort Oybin angetreten. Mit einem Pott Kaffee und Kuchen haben wir den Besuch in Oybin beendet. 15.03 Uhr ging es auf einem offenen Plattformwagen zurück nach Zittau. 18.19 Uhr waren wir wieder zu Hause.

Frank

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Wer kennt Schloss Wildenfels?

Kaum Jemand, zumindest Niemand aus unserer Region. Durch eine kleine Zeitungsnotiz wurde ich darauf Aufmerksam. Ein Graf Solms-Wildenfels nahm im 18. Jahrhundert in russischen Diensten am Russisch-Türkischen Krieg teil und brachte wohl als Kriegsbeute türkische bestickte Seidentapeten, vermutlich aus dem Khan-Palast von Bachtschissarai, mit nach Wildenfels. Diese wurden 2015 nach erfolgter Restauration in Dresden im Schloss Wildenfels wieder angebracht und darüber gab es die besagte Zeitungsnotiz.

Manfred, Stefan, Siegfried, Frank, Dieter 1 + 2 und Percy beschlossen, sich diese weltweiten einmaligen Exponate am 24. April 2016 anzusehen. Schloss Wildenfels hat aber noch mehr zu bieten. In einer exzellenten Führung wurden wir über viele architektonische und geschichtliche Details des Schlosses, über die Familie der Grafen Solms-Wildenfels, über kulturhistorisch wertvolle Exponate u. a. informiert.

Abgerundet wurde dieser Tag mit einem vorzüglichen Mittagessen im Hotel und Landgasthof Wiesenburg mit vorrangig deutscher und landschaftlich geprägter Küche.

Übereinstimmend fanden alle Teilnehmer, dass das ein sehr gelungener Ausflug war. Beides, Schloss und Gaststätte, kann man mit gutem Gewissen weiter empfehlen zumal es mit dem Auto nur anderthalb Stunde von Dresden, über die A 4 und A 72, entfernt ist.

Frank

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26.12.2015 Gänsebratenessen

Krönender Abschluss zum Ende des Jahres 2015 war das gemeinsame Gänsebratenessen in der Russigmühle im Polenztal bei Hohnstein/ Sächsische Schweiz. 2 knusprige ganze Gänse mit Klößen, Kartoffeln, Rotkraut, Rosenkohl und ausreichend „Briehe“ stand 8 Personen ausreichend zur Verfügung. Wirklich ein leckeres Mahl. Nachdem wir bereits Weihnachten 2014 in dieser Gaststätte zum Gänseessen waren ist entschieden, dass wir zu Weihnachten 2016 wieder daselbst einkehren werden. Damit wird das Gansessen in der Russigmühle so langsam zur Tradition.

Anschließend sind wir zur Bastei gefahren und haben uns bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen die reichlich genossenen Kalorien abgelaufen. Dies war sicherlich besonders für unsere Gäste aus Wiesbaden und Mainz ein besonderes Erlebnis.

Es war einfach ein gelungener 2. Weihnachtsfeiertag.

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22.08.2015 Besuch der Ausstellung “Luther und die Fürsten” 

Teilnehmer: Steffen, Frank, Manfred, Percy und Dieter

An dem wunderschönen Sommertag im August fuhren wir mit der Bahn nach Torgau, um die Ausstellung im Schloss Hartenfels zu besichtigen.

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05.04.2015 Ausflug nach Schweinerden zum Osterreiten

 Teilnehmer: Jürgen, Manfred, Percy und Dieter. Horst hatte den Ausflug vorbereitet. Vielen Dank dafür. Leider war Horst aber zum Termin verhindert.

Um 09.30 Uhr am Sonntagmorgen trafen wir und am Heller. Da wir nur vier Teilnehmer waren, ließen wir zwei Autos stehen und fuhren gemeinsam in einem Auto in die Lausitz. Mit dem Wetter hatten wir Glück: Bis zur Heimfahrt hatten wir teils sonniges teils wolkiges Wetter ohne Regen und Schnee. Leider war es mit ca.  5°C ziemlich frisch.

Zuerst machten wir an der Autobahnkirche Uhyst eine Rast. Die Besichtigung der Kirche beschränkte sich auf einen Blick durch die Glastür, um den Gottesdienst nicht zu stören.

Nachdem wir per Auto kurz den Ort Schweinerden besichtigt hatten, fuhren wir nach Jiedlitz. Bei einem Rundgang durch das Dorf erkundeten wir einen Weg, auf dem wir Schweinerden zu Fuß erreichen konnten. Dann kehrten wir in den Gasthof „Zur Linde“ in Jiedlitz zur Mittagspause ein. Gut, dass Plätze bestellt worden waren, der Gasthof war ausgebucht.

Die Speisekarte war umfangreich, und bot viele sehr preiswerte Gerichte an. Mit dem Essen waren alle sehr zufrieden. Gegen 13.00 Uhr mussten wir den Gasthof verlassen, um dem nächsten Durchgang Platz zu machen.

So hatten wir ausreichend Zeit die ca. 2,5 km nach Schweinerden zu spazieren und pünktlich vor dem Eintreffen der Reiter anzukommen.

Kurz nach 13.00 Uhr traf der Umzug in Schweinerden ein. Angeführt wurde er von Reitern mit Kirchenfahnen und Heiligenstatuetten. Etwa 130 Reiter umrundeten unter Gesang kirchlicher Lieder den Dorfkern. Nach der dritten Umrundung zerstreuten sich die Reiter für eine Pause auf die einzelnen Höfe, wo sie bewirtet wurden und wo sie Gelegenheit hatten, sich aufzuwärmen.

Nach einem Rundgang durch das Dorf, wanderten wir zurück nach Jiedlitz. Gegen 15.00 Uhr saßen wir wieder im Auto und fuhren um ein Erlebnis bereichert wieder nach Hause.

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21.03.2015 Eisenbahnrundfahrt durch Sachsen

Teilnehmer: Steffan, Manfred, Dieter und Günther, Horst und Dieter.

Mit diesem Ausflug wollten wir einige Strecken der DB in Sachsen näher kennenlernen. Stefan hatte diese Fahrt organisiert und war unser sachkundiger Reiseleiter.

Die Fahrt ging zuerst Richtung Elsterwerda-Biehla. Dort stiegen wir auf die S-Bahnlinie S4 (Hoyerswerda – Geithain) um, mit der wir über den Knotenpunkt Falkenberg/Elster sowie Torgau und Eilenburg nach Leipzig fuhren. Diese Linie führt in Leipzig durch den neugebauten Tunnel. Am unterirdischen Bahnhof Leipzig-Markt verließen wir die Bahn, um uns diesen Haltepunkt und den Markt von Leipzig anzusehen.

Mit einer der folgenden S-Bahnen fuhren wir weiter zum Bayrischen Bahnhof. In der Gaststätte, die im alten Bahnhofsgebäude eingerichtet wurde, machten wir unsere Mittagsrast mit Leipziger Gose und schmackhaften, preiswerten Gerichten.

Um 14.00 Uhr fuhren wir mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof. Von dort nahmen wir den Zug nach Chemnitz. Hier wollten wir uns eine interessante Nahverkehrslösung ansehen. Die städtische Straßenbahn wechselt im Hauptbahnhof auf Gleise der Deutschen Bahn. Es handelt sich dabei um stillgelegte DB-Strecken zu Orten im Umland von Chemnitz, z.B. nach Stolberg.

Da die Strecke von Döbeln über Nossen und Meißen nach Dresden demnächst stillgelegt werden soll, wollten wir sie ursprünglich noch einmal befahren. Leider musste dieser Teil unserer Rundfahrt ausfallen, weil wir aufgrund des langsamen Schienenersatzverkehrs in Döbeln unseren Anschluss nicht bekommen hätten.  Wir setzten deshalb nach einem kurzen Besuch der Innenstadt und einer Kaffeepause unsere Rundfahrt in Richtung Dresden über Freiberg fort.

Gegen 18.00 Uhr erreichten wir nach einem interessanten und informativen Ausflug über 380 km wieder Dresden.

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22.11.2014 Ausflug nach Seiffen

Teilnehmer: Steffan, Manfred, Siegfried aus Freiberg und Dieter.

Die Fahrt mit Bahn und Bus nach Seiffen war durch das Sachsenticket sehr preiswert.

Im Erzgebirgischen Spielzeugmuseum erhielten wir einen Einblick in die Entwicklung der erzgebirgischen Schnitz- und Holzspielzeugkunst von den Anfängen im 19.Jahrhundert bis heute.

Die Seiffener Kirche wurde Pfarrer Michael Harzer in einem kurzen Abriss vorgestellt, ergänzt durch die Darbietung von zwei kleinen Stücken (eins von Bach) auf der Poppe-Orgel. Die Kirche war 1779 durch Christian Reuther, einem Schüler George Bährs, erbaut worden.

Unser Mittagsmahl nahmen wir nach kurzer Wartezeit im Hotel Seiffener Hof ein.

Nach dem Essen blieb noch ausreichend Zeit Teile des riesigen Angebots an erzgebirgischer Weihnachtsschnitzkunst und die Schauwerkstatt der Erzgebirgische Volkskunst Richard Glässer GmbH in der Ortsmitte zu besichtigen.

16.06 Uhr traten wir die Rückfahrt an und erreichten nach einem interessanten Tag pünktlich 18.00 Uhr Dresden.

Dieter

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18.10.2014 Wanderung durch den Karswald

Treffpunkt war der Bus 261 Richtung Sebnitz ab Dresden-Hbf. 08.15 Uhr. Teilnehmer waren leider wieder mal nur 3 Personen, Manfred, Rainer und Dieter.

Der Weg sollte uns von Rossendorf Schenkhübel nach Arnsdorf führen. Da die Bahn wegen Streiks in Arnsdorf wahrscheinlich nicht fahren würde, verlegten wir unseren Zielort nach Fischbach, um dort den Bus zu erreichen.

Auf dem Weg passierten wir die alte, seit langem stillgelegte Dynamitfabrik. In den fünfziger Jahren dienten die Gebäude als Bauleitung für die Errichtung des Kernforschungsinstituts Rossendorf. Danach wurden alle Häuser abgerissen. Heute dient das Gelände als Übungsplatz für Reiter.

Später erreichten wir die Wüstung Reinhardtswalde. Das Dorf war schon im frühen Mittelalter aufgegeben worden. Bei archäologischen Ausgrabungen fanden sich viele Hinweise auf den ehemaligen Ort, u.a. einen Backofen. Bald führte uns der Weg zur „Grünen Bank“, einem Rastplatz. Nach einer kurzen Stärkung marschierten wir weiter. Leider wurde es etwas beschwerlich, weil Holzfällermaschinen den Weg ziemlich zermatscht hinterlassen hatten.

Weiter führte uns der Weg über die stillgelegte Bahnstrecke von Arnsdorf nach Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Das Gasthaus „Schwarzes Roß“ Fischbach an der B6 erreichten wir gegen 13.00 Uhr, nachdem wir noch auf einer sonnigen Bank die Aussicht genossen hatten. Bis zur Abfahrt des Busses nach Dresden kurz nach 15.00 Uhr blieb uns also reichlich Zeit das gute Angebot der Gaststätte zu nutzen.

Zum Abschluss einer insgesamt schönen Wanderung brachte uns der Bus brachte pünktlich nach Dresden zurück.

Dieter

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Spontan-Abo bei den Landesbühnen Sachsen

Nicht jede Aktivität trifft den Geschmack aller. Der im September unterbreitete Vorschlag, vom Spontan-Abo der Landesbühnen Sachsen gebrauch zumachen, wurde aber von 3 Mitgliedern unserer Gruppe aufgegriffen, sie besuchen am

12.10.2014 König Ödipus und Gianni Schicchi, einaktige Opern von  R. Leoncavallo und G. Puccini

08.11.2014 Adam und Eva, Komödie von Peter Hacks und Les Noces, Tanzkantate von Igor Strawinsky

23.11.2014 Der nackte wahnsinn, Komödie von Michael Frayn

30.11.2014 Annie get your gun, Musical von Irving Berlin

06.12.2014 Ariadne auf Naxos, Oper von Richard Strauss

09.01.2015 Frank der Fünfte, Groteske von Friedrich Dürrenmatt

und das alles pro Person für knapp 80 €. Nachmachen bzw. mitmachen lohnt sich also.


 

06.09.2014 Tag der Sachsen Großenhain

Am 06.09.2014 zwischen 6 und 9 Uhr Warnstreik der Lokführer in ganz Deutschland und wir, das heißt, Dieter G., P. und Frank wollen zum Tag der Sachsen mit der Bahn nach Großenhain fahren.. Bei unserem Treff 8.30 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof stellten wir erst einmal fest, dass tatsächlich keine Züge fuhren. Da der Streik 9.00 Uhr enden sollte und die planmäßige Abfahrt unseres Zuges 9.09 Uhr lag, hegten wir die Hoffnung, dass wir einigermaßen pünktlich weg kommen.  Und es hat geklappt. In Coswig, wo Percy zustieg, hatten wir noch 3 Minuten Verspätung und in Großenhain kamen wir pünktlich an.

Gemütlich sind wir durch die Stadt geschlendert und haben viele Eindrücke von der Vielfalt der Schaustellungen und Kulturprogrammen mitbekommen. Die Endeckung war für uns auf dem Bauernmarkt ein Stand, an dem es Bambes (Kartoffelpuffer aus rohen geriebenen Kartoffeln) gab. Schön knusprig gebraten und wahlweise mit Tsatsiki, Zucker oder Apfelmus serviert, war das eine richtige Köstlichkeit.  P. hat so etwas das erste Mal gegessen. Wenige Meter weiter für uns der 2 Höhepunkt. Ein Vogtländer präsentierte eine Vielzahl von Kartoffelsorten, die er selbst anbaut und vermarktet und die in keinem Supermarkt erhältlich sind. Wir werden bei unserer Ausfahrt nächste Woche ins Vogtland der Kulturscheune in Rotschau/ Reichenbach, wo wir Kartoffeln erwerben können, besuchen.

Gegen Mittag wurde es unerträglich warm und wir haben uns in eine Eisdiele zurückgezogen – zur Erholung und zum Genuss. Anschließend haben wir noch die restlichen Meilen absolviert und sind gegen 14 Uhr pflastermüde und geschafft aber glücklich und zufrieden zurück gefahren.

Frank

 


21.06.2014 Besuch der Landesausstellung Sachsen/Brandenburg in Doberlug-Kirchain

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23.08.2014 Wanderung in der Sächsischen Schweiz von Rosenthal nach Königstein

Nur drei 3 Wanderfreunde fanden sich zur Wanderung ein, obwohl sich anfangs viel mehr interessiert hatten. Das konnte uns aber nicht abhalten.

Mit der S-Bahn und dann mit dem Bus erreichten wir Rosenthal in der Sächsischen Schweiz. Unser Weg führte uns zuerst bergauf über Flachsfelder und setzte sich über den Lampertsweg durch den Wald fort. Nach der Überquerung der Cunnersdorfer Straße stiegen wir zum Fuß des Pfaffensteins auf. Nach einer Rast ging es steil bergab über Pfaffendorf nach Königstein. Die Wanderstrecke betrug ca. 12 km.

Unterwegs verpflegten wir uns aus dem Rucksack und freuten uns deshalb schon auf das Kaffeehaus in Königstein. Wie schon einmal bei einer Wanderung nach Königstein hielt das Wetter nicht ganz bis zum Schluss durch. Während der Kaffeepause fiel etwas Regen, wie auch während der lang dauernden Heimfahrt mit dem Schienenersatzverkehr.

Für unsere nächste Wanderung von Rossendorf durch den Karswald nach Arnsdorf am 18.10.2014 hoffen wir auf eine größere Beteiligung.

Dieter


Besuch der Dresdner Bläserphilharmonie am am 6. Juli 2014 

4 Mitglieder unserer Gruppe wagten sich am 6. Juli 2014 in das 8.Sinfonische Konzert der Dresdner Bläserphilharmonie im großen Saal des Hygienemuseums . Die Erwartungshaltung war eher gedämpft. Rainer war überhaupt das erste mal in einem Klassik-Konzert, Frank, P. und Dieter sind zwar Konzertbesucher – aber klassische Blasmusik ist doch wohl etwas ungewöhnlich, zumal es sich bei dem Orchester um ein Laienensemble handelt. Bereits das erste Stück, Beethovens Egmont-Ouvertüre hat uns begeistert. Die nachfolgenden Werke waren zum größten Teil für Bläserorchester komponiert und zwar vorwiegend von zeitgenössischen Komponisten, und was erstaunlich ist, alle Stücke waren harmonisch und gut fürs Gemüt. Dieser Konzertbesuch war eine erfreuliche Erfahrung. Außerdem war mit 9,00 € der Eintrittspreis mehr als moderat.

Fest steht schon heute, das wir das nächste Konzert am 31.01.2015 besuchen werden.

Frank


 

Ausflug nach Jena am 15. März 2014

“In Jene lebt sich’s bene !”. Von diesem traditionellen Jenenser Studentenspruch konnten  sich sechs Mitglieder unserer Gruppe am 15. März 2014 wenigstens annähernd an Ort und Stelle überzeugen.

Jena stellte sich bei unserem Rundgang neben den historischen Bezügen als lebendige, neuen Entwicklungen aufgeschlossene Stadt dar, deren Kriegswunden im Zentrum durch Beispiele vertretbarer moderner Architektur schon weitgehend geschlossen waren. Der Intershop-Turm wirkt demgegenüber wie ein Pfahl im Fleisch. Hoffentlich findet man hier noch eine korrigierende städtebauliche Lösung.

Weniger überzeugend war leider der Vortrag im Zeiss-Planetarium über neue Erkenntnisse und Entwicklungen in der Sternenwelt. Der Referent sprach leider zu wissenschaftlich über die Köpfe der Zuhörer hinweg, die doch zumeist astronomische Laien gewesen sein dürften. Die Projektion des gewaltig glitzernden Sternenhimmels, den man selbst bei klarstem Wetter in dieser Vielfalt und Tiefe des Weltraums mit bloßem Auge gar nicht zu sehen bekommt, war dafür ein beeindruckender Ausgleich.

Zusammen mit der angenehmen Einkehr im altdeutschen Gasthaus ‘Roter Hirsch’ und im  Café gegenüber dem Johannistor (beides sehr zu empfehlen) war der Ausflug in die thüringische Stadt an der Saale eine sehr gelungene eindrucksvolle Exkursion.

P.

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29.06.2013 Wanderung über die Mobschatzer Höhen

Wie sich herausstellte wollten nur 3 Wanderfreunde die Mobschatzer Höhen erklimmen.

Nach einem steileren Anstieg über den Eichberg in Cossebaude eröffnete sich eine wunderbare Aussicht von Coswig im Westen bis zur Sächsischen Schweiz im Osten. Schön einmal eine Aussicht auf Dresden von einer ganz ungewohnten Perspektive zu genießen. Aber auch die vielen braunen Stellen, wo sich das Hochwasser in Cossebaude ausgebreitete hatte, waren noch gut zu erkennen.

Weiter führte uns der Weg über die Alberthöhe, wo wir einen Blick auf den Cossebauder Weinberg werfen konnten. Über Altleuteritz mit seinen Kirschalleen (mmmh; schmackhaft!), erreichten wir den alten Ortskern von Mobschatz, einem sogenannten Rundling. Ein paar Schritte weiter, und wir konnten zu einer schmackhaften Pause im Gasthof Mobschatz einkehren.

Gestärkt und bergab waren die restlichen 1,5 km bis Dresden-Kemnitz keine Schwierigkeit mehr.

Dieter